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wahrt, die drei babylonischen Knaben blieben im
feurigen Ofen wohlbehalten, wie Daniel in der
Löwengrube, Susanna wurde durch Daniel von dem
Todesurteil befreit, Jonas war drei Tage und drei
Nächte im Bauche des Fisches, Lazarus wurde durch
den Herrn selbst vom Tode zum Leben zurück
gerufen und Elias fuhr in einem feurigen Wagen
gen Himmel. Es ist die Überwindung des Todes,
die uns in diesen Bildern vor Augen geführt wird.
Jedesmal wird uns der Moment der Errettung zur
Anschauung gebracht, wie Christus mit dem Stabe
die Mumie des Lazarus anrührt, wie die Hand Gottes
den erhobenen Arm des Vaters Abraham zurück
hält; Noah, Daniel und Susanna bezwingen durch
ihr Gebet das Todesschicksal, und wo die Malerei
einmal den Gedanken des Schutzes nicht deutlich
genug zum Ausdruck zu bringen schien, wie bei den
drei Männern, die von Flammen umlodert in ihrem
Ofen stehen, da fügte der Maler zum Verständnis
des Beschauers eine kleine Hilfe hinzu, eine Hand
Gottes, die von oben in die Flammen hineinragt, eine
Taube mit dem Ölzweig oder den Engel des Herrn,
der vor dem Feuer bewahrte. Wir verstehen diese
Bilder, ohne einer gelehrten Erklärung zu bedürfen.
An Christengräbern wird die Überwindung des Todes
gepredigt. In derselben Weise, wie die christlichen
Apologeten ihre Beweise aus der Heiligen Schrift
sammelten, um dem heidnischen Publikum die