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kennen gelernt haben. Auch hier kommt es stellenweise zur Aus-
bildung von Syncytien, auch hier gehen die Kerne der empor-
wachsenden Zellen aus der ungehöften in die gehöfte Form über,
wobei zu gleicher Zeit eine Vermehrung der Chromatinkörnchen
eintritt. Auf einem sehr frühen Entwickelungsstadium erfüllt die
körnelige Grundsubstanz, in welcher dieselben eingebettet sind,
den Kernraum fast vollständig, nur hier und da als Andeutung
des späteren Ringhofes einen schmalen Raum zwischen sich und
der Membran freilassend. Erst später gelangt dann der Ringhof
zur vollständigen Ausbildung. Während die jugendlichen Elemente
in die Höhe wachsen, bleiben an der Basis wieder einige Kerne
unter Beibehaltung ihrer embryonalen Charaktere liegen, um das
Material für weitere Regenerationsinseln zu liefern.
Das Linom der Sphärocyten erleidet ähnliche Veränderungen
wie bei Deil. euph. Auf frühen Stadien der Häutung ist es
deutlich ausgebildet, später wird es undeutlicher, um schliesslich
ganz zu verschwinden.
Aus dem Epithel in das Darmlumen ausgestossene Zellen
wurden ebenso wenig wie Kernteilungsfiguren gefunden.
Intracytäre Lücken zwischen dem Stäbchensaum und dem
übrigen Teil der Zelle treten im Endstadium der Häutung auf,
ihre Zahl ist aber eine ganz geringe, so dass ihnen weitere Be-
deutung nicht zuzuschreiben ist.
Kapitel Il. Hymenoptera.
Arge.
Die Larve wurde nach Konow (1901—1905) best.
DasMitteldarmepithel der von mir untersuchten Tenthrediniden-
Larve ist einschichtig und homomorph, nur aus Zylinderzellen
bestehend, die etwa 2—3 mal so hoch wie breit erscheinen und
nicht immer deutlich gegeneinander abgegrenzt sind. An ihrem
apicalen Ende tragen sie einen im allgemeinen deutlich ent-
wickelten Stäbchensaum, der nur an manchen Stellen vermisst
wird, an anderen dagegen zu enormer Höhe ausgebildet ist, so
dass er stellenweise halb so hoch wie die ganze Zelle werden
Anmerkung: Ein gesetzmässiges Verhalten der Calycocyten war bei
keiner der beiden Raupen zu konstatieren. Es wurde bei Deil euph. nur eine
mit der Häutung fortschreitende Verkleinerung der Vacuolen im hinteren Drittel
des Mitteldarmes beobachtet (Druckverhältnisse!). Erst unmittelbar nach der
Häutung. scheint dann eine lebhaftere Tätigkeit der Calycocyten zu beginnen