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kann. Die Zellen weisen meist ein Gerüst‘ auf, dessen Elemente
das Plasma von der Basis bis zur freien Oberfläche der Zelle
durchsetzen und sich unterhalb des Stäbchensaums in einer mässig
breiten Schicht dichtgelagerter Körnchen verlieren (nutritorische
Zone). Die Fädchen des Gerüstes verlassen ihre Richtung nur
zum Umgreifen des Kernes und bilden mitunter in der oberen
Zellhälfte ein Netzwerk. Vielfach ist infolge reichlicher Ein-
lagerung ‘ feinster Körnchen das Linom überhaupt nicht er-
kennbar.
Der im Schnitt ovale oder elliptische, selten kreisrunde
Kern liegt in halber Zellhöhe, etwas apical, kann aber auch bis
an die nutritorische Zone heranrücken., Er ist im allgemeinen
gehöft und weist im Zentrum eine dichtgedrängte Masse feiner
Chromatinkörnchen ‚auf, die nur bei stärkster Vergrösserung und
intensivster Belichtung erkannt werden können. Abweichende
Kernformen werden in grösserer Menge beobachtet und dürften
gewisse Sekretionszustände der Zelle repräsentieren, auf die
hier nicht näher eingegangen werden kann,
Mitunter werden mehrere, häufig zwei Kerne in einer Zelle
beobachtet, die im letzteren Falle eng an einander gelagert meist
in der Hauptachse derselben liegen, so dass einer dem Stäbchen-
saum, der andere der Basis zugewendet ist. Kernteilungsfiguren
konnten nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden, vielleicht ver-
dient hier Beachtung, dass in einem Falle zwischen zwei Kernen,
zwischen denen eine Zellgrenze nur undeutlich entwickelt war,
durch diese hindurch eine die Chromatinzentren beider Kerne
verbindende Brücke ausgebildet war.
An der Basis des Epithels liegen die hier ebenfalls ein-
kernigen und anscheinend nur spärlich vorhandenen Regenerations-
inseln. Ihre Kerne sind ungehöft und tingieren sich nur schwach.
Das Chromatin ist in äusserst feinen staubförmigen Partikelchen
im ganzen Kernraum verteilt.
Im Epithel werden immer, ähnlich wie bei Hyp evon.,
zwischen den auseinandergedrängten Zylinderzellen eingekeilt,
jugendliche Elemente jeglichen Entwickelungszustandes angetroffen.
Im frühen Stadium ist der Kern noch ungehöft und genau gleich
dem der Regenerationsinseln gebaut, später geht er allmählich in
die gehöfte Form über.
Im Häutungszustand bietet das Epithel bis auf die Kerne
der alten Zellen, die gewisse mit der Sekretion zusammenhängende
Veränderungen in der Anordnung ihres Chromatins erleiden,
genau denselben Anblick wie im Normalzustand. Die auf-