Vorrede
z u r dritten Auflage.
cOci der Uebcrgabe dieser dritten Auflage bin
ich dem ärztlichen Publicum meine Gründe anzugeben
schuldig, die mich für die in derselben beobachteten
Form bestimmten. Erstens: gab ich diesem Büchcl-
chen Len Titel: Homöopathische Pharmacopoe, weil
für die Darreichung der einfachen homöopathischen Arz
neien das Wort dispensiren nicht gebraucht werden
kann, was, wie bekannt, nur den zusammengesetzten
Arzneien zukommt, und Milchzucker und Zuckerstrcu-
kügclchcn, die jeder homöopathischen Arznei zum Ve
hikel dienen, nicht arzneilich sind; zweitens: gab ich
ihm die Form aller andern, gut eingerichteten Phar-
macopocen, weil ich sie für den Zweck, den auch diese
erfüllen soll, am geeignetsten fand; und endlich drit
tens: ließ ich die praktischen Bemerkungen über die
Arzneien im Einzelnen ganz weg, weil sie für den
denkenden Arzt zu wenig Werth haben, dem weniger
Denkenden aber Gelegenheit zur oberflächlichen Aus
führung seiner Kunst und zum Leichtsinne geben, und