Full text: Zur pathologischen Anatomie des Stuteneierstockes

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32, BEierstöcke einer 15jährigen, infolge von Verstopfungskolik ver- 
endeten Stute: 
Linker Eierstock Rechter Eierstock 
Länge 81 mm 110 mm 
Höhe . 46 „ 81 
Breite , 2.0.0. 3M4 60 , 
Gewicht . . . . 73 g ; 241 g 
Gestalt „ . bohnenförmig ‚kugelig. 
Der linke KEierstock enthält neben kleineren vier etwa walnußgroße Hohl- 
räume und einen gelben Körper. Zwischen zwei benachbarten Zysten besitzt die 
Scheidewand ein pfenniggroßes Loch. Ks besteht kleinzystische Degeneration, 
Der rechte Eierstock ist in einen einzigen kugeligen Hohlraum verwandelt, 
der mit einer blutigen Flüssigkeit angefüllt ist. Die Wand ist 5—10 mm dick 
und besteht aus einer inneren, weißgelblichen, porzellanartigen, 1—2 mm starken 
Schicht, die beim Schneiden knistert, und einer äußeren rotbraunen Zone, die 
beide eine Schichtung erkennen lassen. Die Wand ist innen glatt. Vom Eierstocks- 
gewebe ist nichts mehr übrig. Diese Zyste‘ hängt an einem langen Gekröse, 
Mikroskopisch besteht die innere Wand aus festem Bindegewebe mit Kalk- 
einlagerungen, die äußere Wand enthält erweiterte Gefäße und ist vollständig mit 
Blut durchsetzt. 
Für den Ursprung der Zyste sind keine Anhaltspunkte zu finden. 
Es dürfte sich jedoch um eine Follikularzyste handeln und demnach 
Hydrops follicularis oder Hydrops ovarli simplex vorliegen. 
33. HEierstöcke einer 15jährigen, infolge von Dickdarmverstopfung ver- 
endeten Stute: 
Linker Eierstock Rechter Eierstock 
91 mm 64 mm 
58 ‚50 
33 / 25 
‚0. 98 g ; 41 g 
„ bohnenförmig bohnenförmig. 
Links sind drei bohnengroße Hohlräume und ein Corpus haemorrhagieum 
vorhanden, rechts außerdem zwei kirschgroße Zysten, 
Beiderseits besteht kleinzystische Degeneration. 
34. Eierstöcke einer 15jährigen an Rotlaufseuche verstorbenen Stute: 
Linker Eierstock Rechter Eierstock 
Länge 60 mm 61 mm 
Höhe . 32 . 32 
Breite „30 28 
Gewicht ‚0.00. 45 g 000046 g 
Gestalt . ‚, . . bohnenförmig _ bohnenförmig. 
Beide Eierstöcke enthalten zahlreiche Hohlräume, die die Bohnen- 
größe nicht überschreiten; mikroskopisch zeigen sie teilweise die Ver- 
änderungen der kleinzystischen Degeneration.
	        
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