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setzte ‚ich entsprechende Menge von Natriumbicarbo-
nat hinzu. Von diesem Gesamtinhalt bestimmte ich
nun den Stickstoffgehalt. Zu diesem Zwecke entnahm
ich 50 oder 100 ccm, nachdem ich die Masse zuvor
tüchtig durcheinander gerührt hatte, um eine homo-
gene Probe zu erhalten. Von dieser wiederum gut
durchgeschüttelten Menge bestimmte ich 4 oder 5
mal in je 10 ccm nach Kjeldahl den Stickstoff-
gehalt und rechnete dann die erhaltene Stickstoffmenge
auf den Gesamtinhalt in Gramm um.. Dieser wurde
darauf unter stetigem Umrühren eine Stunde lang ge-
kocht und nach völliger Abkühlung durch ein Ko-
liertuch filtriert. Das Filtrat wurde im Messcylinder
gemessen. Es wurde eine Probe entnommen, von der
ich wieder 5 mal nach Kjeldahl den Stickstoffge-
halt in je 10 ccm bestimmte, um so den Stickstoff-
gehalt des Gesamtfiltrates berechnen zu können. In
gleicher Weise verfuhr ich mit dem auf dem Kolier-
tuch zurückgebliebenen Rückstand. Derselbe wurde
genau gewogen, und ich bestimmte 5 mal in je 5 g
den Stickstoffigehalt, um so den Gehalt des Gesamt-
rückstandes an Stickstoff zu finden.
Nun wurde das Filtrat in Destillationskolben,
die einen halben bis drei Liter fassten, je nach der
Menge .des zu destillierenden Filtrates, im Vakuum
bei 42° des Wasserbades vollkommen bis zur Trockne
eingedampft. Dann schritt ich zur Veresterung. Zu
diesem Zwecke wurde der Rückstand im Kolben mit
absolutem Alkohol übergossen und durch _Einleiten
von gasförmiger Salzsäure verestert. Der Kolben wur-
de hierbei in eine Kältemischung von Kochsalz und