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Als er zum Prinzen kam, sagte er: „Mein Prinz, als wir
unterwegs waren, nahm die Prinzessin ihre Kinder, warf
sie, ohne daß wir es sahen, aus dem Wagen und entfloh.
Und mein Prinz, ein Mädchen, das von den Bergen kommt,
schafft nichts Gutes. Vom Berge ist sie gekommen und wie
der auf den Berg gegangen.“ Als der Prinz das hört, wird
er bewußtlos, fällt auf der Stelle auf den Boden und wird
ohnmächtig. Man besprengte sein Gesicht mit Rosenwas
ser, und er kam wieder zu sich. Dann trauerte er um das
Mädchen.
Die wollen wir nun verlassen und sehen, wie es dem Mäd
chen ergangen ist. Sie war weinend von Berg zu Berg ge
gangen und war schließlich in ihres Vaters Land gekom
men. Sie wechselte ihre Kleider und ging auf den Basar.
Sie kam zum Laden eines alten Halwahändlers, dessen
Laden verfallen war. Nachdem sie ihn begrüßt hatte, sagte
sie zu dem Alten: „Willst du mich als Lehrling annehmen ?“
Der Halwahändler antwortete: „Ach, mein Sohn, ich kann
kaum das Geld für mein Abendbrot verdienen. Wenn ich
dich als Lehrling nehme, wie sollte ich dir Lohn geben ?
Außerdem habe ich auch die Halwazubereitung vergessen.“
Das Mädchen antwortete: „Vater, ich verlange von dir
nichts. Gib mir nur die Kost. Dafür arbeite ich. Wir er
nähren uns von dem, was Gott gibt.“ Als der Alte diese an
genehmen Worte hörte, widersprach er nicht und sagte:
„Gut, mein Sohn, komm.“ Dann küßte das Mädchen seinem
Meister die Hand, trat ein und setzte sich in dem Laden hin.
Nach einigen Tagen streifte das Mädchen seine Ärmel auf,
ging an den Herd und fing an Halwa zu bereiten. Sie
machte ein schönes Halwa und setzte ihrem Meister eine
Probe vor. Ihr Meister langte zu, und nachdem er etwas ge
gessen hatte und der angenehme Geschmack auf der Zunge
geblieben war, sagte er: „Mein Sohn, du hast ein sehr gutes
Halwa gemacht. Möge deine Hand dir gesund erhalten
bleiben! Möge Allah sie vor dem bösen Blick bewahren.“
Dann wusch sie denStein (auf dem Ladentisch) ab undlegte