Hauptsache nichts anderes, als zu dem verloren gegan-
genen Volksmäßigen und Volkstümlichen durch-
brechen. Sie sah und suchte es in dem untergegange-
nen Mittelalter der ungeheuren deutschen und euro-
päischen Vergangenheit. Dieses Käthchen, das von
daher zu stammen scheint, wurde durch den schöp-
ferischen Geist eines ganz großen Dichters zur vollen
deutschen Gegenwart gemacht.
Wir haben hier eines der vollkommensten Beispiele
der von Schiller so hoch gewerteten, naiven Dich-
tungsatt. In dieser Hinsicht ist es schon ein Genuß,
das Personenverzeichnis durchzulesen. Es beginnt
beim Kaiser und endet mit Herolden, Köhlerjungen,
Nachtwächtern, Bedienten, Boten, Häschern, Kaech-
ten und Volk. Dazwischen stehen Gastwirte, Ritter,
Räte des heimlichen Gerichts, Rheingrafen, Burg-
grafen und andere Grafen, adlige Abenteurerinnen,
ein Waffenschmied und seine Tochter, Mütter, Nich-
ten, alte Tanten, eine Kammerzofe, eine Haushälte-
rin, kurz, die naive Freude am Mannigfaltigen, der
es nicht zu bunt und zu teich kommen kann, erhellt
schon aus dieser mit der Person des Kaisers roman-
tisch gekrönten Namenkolumne.
Und was springt dann nicht alles aus den mit letzter
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