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Baruch gab oft Nachricht von sich. Schon
wenige Tage nach der Ausreise kamen Karten
und Briefe aus Brindisi, der Stadt am Stiefel-
„bsatz des Mittelmeeres, in der trotz des Herb-
stes alles noch in sommerlicher Blüte stehe, dann
von der Insel Cypern, der Hafenstadt Larnaca,
wo vor der großen Moschee die Bäume voller
Orangen und Zitronen, die ersten, die er im Le-
ben sah, ständen. Schon nach zehn Tagen war
der Bericht über die glückliche Landung da, und
alle acht Tage kamen weitere Nachrichten. Frau
Ida, deren Lebensschmerz sich aus Warten und
Bangen zusammensetzte, war glücklich, die Ver-
bindung mit dem dritten Kinde so aufrecht zu
erhalten. Diese Briefe und Karten, sagte sie,
waren die hellen Funken in der schwarzen Rauch-
wolke, mit der Bäruch damals im Bahnhofe ver-
schwunden war.
Er schrieb von einem Kibbuz, dem er sich
auf ganz kleinem Platze zwischen zwei Kolonien
angeschlossen hätte. Wieder ein neues Wort,
„Kibbuz!“ „Schlimmer und anders als auf der
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